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Der PageRank als „zentrale Glaubensfrage“ der SEO-Szene?

von Rainer Meyer

Über die Wichtigkeit des PageRank wird innerhalb der SEO-Szene heftig gestritten, das sieht man zum Beispiel daran, welche aufgeregten Diskussionen, um das PageRank Sculpting nach einen Artikel von Matt Cutts entstanden ist.

Schaut man sich die populäre Seo-Print-Literatur an, dann wird die Bedeutung des PageRanks dort im Allgemeinen sehr hoch angesehen. Das gilt sowohl für

  • Website Boosting 2.0 : Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Webseiten-Marketing von Mario Fischer wie für
  • Suchmaschinen-Optimierung für Webentwickler: Funktionsweisen von Google & Co. Ranking-Optimierung und Usability von Sebastian Erlhofer.

Nach deren Ansicht ist der PageRank das entscheidende Kriterium, was unterschiedliche Websites unterscheidbar macht; insbesondere wenn die Suchmaschinen-Nutzer nach Einzelbegriffen suchen.

Diese Sicht der Dinge wird von vielen Praktikern vor Ort nicht geteilt. Hier wird gerne darauf verweisen, dass man bei Kunden viele Webseiten nach vorne im Ranking von Google gebracht habe, obwohl deren PageRank sehr gering oder gar Null ist. Das ein Webadresse mit PageRank O vor anderen Adressen steht, die einen mittleren oder höheren PageRank haben, sei nur dadurch zu erklären, dass der „Pagerank … im Bezug auf die SEO-Optimierung der Natural SERPS irrelevant“ sei. (Quelle:

Wenn man die oben angeführte Literatur analysiert und sich fragt, wie denn das Ranking von Webseiten berechnet wird, dann wird schnell klar, dass es eine Vielzahl von Faktoren gibt, die für den Rang einer Webadresse in Bezug auf eine Suchmaschinen-Nutzer Anfrage relevant sind. Google versucht aus der Anfrage des Nutzers und den Inhalten potentiell infrage kommender Webseiten ein Maximum an Übereinstimmung zwischen Anfrage und Webseiteninhalt herauszubekommen. Ebenfalls wichtig ist die Sprache der Webseiten in Überstimmung mit der eingestellten Benutzersprache und möglicherweise vorhandene externe Links mit Linktexten, die ganz oder teilweise in der Benutzeranfrage vorkamen.

Entscheidend für die Rangberechnung sind also interne und externe Faktoren. Während man die internen Faktoren als SEO sehr gut im Griff hat, ist man in Bezug auf externe Faktoren auf die Zusammenarbeit mit anderen bzw. deren Anerkennung angewiesen. Allerdings zeigt sich diese Anerkennung auch im PageRank der verlinkenden Website. Ein hoher PageRank drückt also aus, dass eine Website mit hohem Rang die verlinkte Website für wertvoll hält. Wenn dieser Punkt aber nicht nachvollziehbar ist; z.B. wenn die Sprachen nicht übereinstimmen oder keine inhaltliche Nähe besteht, dann bringt weder der externe Link noch der damit übertragene PageRank etwas fürs Ranking. Und – aus der Sicht des Users – ist das auch gut so.

Wenn man als SEO also externe Links mit hohem PageRank einwirbt, sollte man mindestens genauso stark an inhaltliche und sprachliche Übereinstimmung denken. Oder sollte man gar nicht auf den PageRank eines externen Links achten und nur die inhaltliche Übereinstimmung maximieren?

1 Gedanke zu „Der PageRank als „zentrale Glaubensfrage“ der SEO-Szene?“

  1. Noob. PR ist längst keine Glaubensfrage, höchstens bei denen, die nichts von SEO verstehen. Du führst hier das Pagerank Sculping an, in Wirklichkeit ist die Bezeichnung irreführend, weil es hier ausschließlich um die Vertielung der Linkstärke der Haupt- auf die Unterseiten geht. Hat nichts mit dem PR zu tun… So whatttt..??

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