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Theming: Wie man mit richtiger Thematisierung seine Suchergebnisse verbessern kann

Theming ist ein englischsprachiger Fachbegriff, um die Thematisierung einer Webseite zu fassen. Bestehende und neue Inhalte sollen so gestaltet werden, dass sich das Themenspektrum der Website besser abbildet.

Theming sorgt nicht nur für die Gruppierung innerhalb einer Website. Schlüsselbegriffe und Inhalte werden so recherchiert, dass sie mit einem übergeordneten Thema in Übereinstimmung kommen und dass entsprechend der Baumstruktur der Website diese Themen zunehmend ausdifferenziert werden.

Eine Website sollte also ein Thema oder nur wenige Hauptthemen haben und die einzelnen Webseiten und Unterabteilungen sollten zunehmend verfeinert dieses Thema und seine Verästelungen ansprechen. Wer Gebrauchtwagen verkaufen möchte, muss auf der Hauptseite erläutern, welche grundlegenden Arten von Gebrauchtwagen er bietet, während auf den Unterseiten unterschiedliche Arten von Gebrauchtwagen zu behandeln sind. Ideal für das Theming ist es, wenn eine Mind-Map für die Struktur der Website bzw. des Unternehmensangebots vorliegt.

Um das Theming voranzubringen, muss man bestimmen, welche semantisch mit dem Hauptthema in Verbindung stehenden Themen überhaupt existieren. Dazu kann man so vorgehen, wie es bei der semantischen Optimierung angedacht ist. Man stellt fest, welche Keywords im Zusammenhang mit den Haupt-Schlüsselbegriffen häufiger verwendet werden. Hierzu kann man den MetaGer-Web-Assoziator einsetzen, aber auch die von Google bevorzugten Webseiten zum Hauptthema verwenden.

Beim letzteren Vorgehen für ein gutes Theming werden die ersten Rangplätze für das Hauptthema untersucht und geprüft, ob diese weitere Begriffe häufiger enthalten, die auch als eigenständige Begriffe im Zusammenhang mit dem Hauptthema relevant sein könnten. Damit ähnelt das Vorgehen etwas dem Verfahren WDF*IDF, wobei allerdings nicht so schematisch vorzugehen ist, wie bei diesem Verfahren unterstellt werden kann: Theming prüft die gefundenen Begriffe auf inhaltliche Stimmigkeit und Passung. Die Begriffe müssen zum Geschäftsfeld passen, so wie das ein unvoreingenommener Dritter erwarten würde. Zugleich sollten die Begriffe auch zum Geschäftsfeld passen, so wie es sich die Unternehmensverantwortlichen vorstellen.

Werden beim Theming für Gebrauchtwagen beispielsweise die Begriffe Oldtimer und eBay gefunden, dann fliegt der zweite Begriff erst mal raus, weil er thematisch nur locker mit dem Themenfeld verbunden ist. Er kommt aber wieder rein, wenn das Unternehmen einen Schwerpunkt darauf setzt, seine Gebrauchtwagen über eBay zu verkaufen. Der erste Begriff Oldtimer passt hingegen gut zum Themenfeld; er fliegt aber dann raus, wenn die zu verkaufenden Gebrauchtwagen nur selten Oldtimer sind.

Alle skizzierten Vorgehensweisen (inhaltliche und formale Themenbestimmung) beim Theming können auch kombiniert werden. Man bildet am besten die Schnittmenge von gefundenen Begriffen. Bevor man dann an die Umsetzung des Theming geht, sollte man die entstandene Liste nochmals kritisch prüfen. Tauchen dort Begriffe auf, die nicht unbedingt passend sind (beim Thema Gebrauchtwagen z.B. „Leistungsvergleich“), dann ist der Begriff zu streichen. Jedenfalls kommt man nicht ohne Nachdenken oder Brainstorming aus, wenn man nach vergessenen Begriffen sucht, die unbedingt zum Theming hinzukommen sollen, die also bei den bisherigen Vorgehensweisen übersehen wurden.

Schließlich hat man eine Liste und diese ist zu strukturieren, also in einen hierarchischen Aufbau gemäß dem Silo-Prinzip zu bringen. Davon ausgehend kann man dann untersuchen, ob schon Teile der Struktur vorhanden sind und ob diese für die gefunden Begriffe des Themings passend sind. Was nicht passt kann oft passend gemacht werden, also um Texte und Bilder ergänzt werden, die die Begriffe des Themings als Keywords verwendet. In vielen Fällen wird man aber neue Strukturen und Inhalte erstellen müssen, um den Auftritt des Unternehmens thematisch zu verbessern.

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