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Eine gute On-Page-Optimierung als Voraussetzung der Off-Page-Optimierung

von Rainer Meyer

Nach wie vor ist es richtig, dass man einen guten Rang auf einer Suchmaschinen-Ergebnisseite nur bekommt, wenn man einige gute externe Links für diese Webseite generieren kann. Aber man sollte bei dieser Off-Page-Optimierung durch externe Links keinesfalls die On-Page-Optimierung durch Textinhalte und Gestaltung vernachlässigen, denn eine gute On-Page-Optimierung ist Voraussetzung einer erfolgreichen Off-Page-Optimierung.

Am besten erstellt man sich für die komplette Website eine übersichtliche Liste der relevanten Keywords und Textphrasen, die man verwenden will. Dann greift man sich systematisch je 2 der Keywords oder Textstücke heraus und schreibt hierzu einen inhaltlichen guten Beitrag, bei dem die Begriffe häufiger verwandt werden. Inzwischen macht es auch Sinn, mehrfach Synonyme zu verwenden, denn Google und Co. berücksichtigen gelegentlich bei Suchanfragen auch Synonyme, wenn diese im Allgemeinen nicht sehr häufig in Texten vorkommen. So fördert man auch die „Longtail-Optimierung„, denn auf lange Sicht kann man mit dem Ranking für nicht so häufig verwendete Begriffe zusätzlichen Traffic generieren.

Der Text für eine Seite oder einen Blogbeitrag sollte nicht zu kurz ausfallen. Mindestens 200 bis 250 Wörter oder mehr, je nach Thema, sollten es schon sein. Man kann zwar beobachten, dass für bestimmte seltene Begriffskombinationen auch kürzere Artikel sehr gut bei Google nach oben kommen, aber für normale Texte sind weniger als 200 Worte meist nicht ausreichend, um inhaltlich eine geschlossene Argumentationen zu bilden. Länger als 500 Worte sollte ein Text auch nicht sein, dann ist es nämlich kaum möglich, dann auf das Thema ausreichend mit häufiger Keyword-Verwendung zu fokussieren. Sollte ein Text deutlich länger ausfallen, dann teilt man ihn besser in mehrere Texte auf und bestimmt für die weiteren Texte neue Keyword-Kombinationen und schreibt sie einsprechend um.

Natürlich werden im Text die Keywords fett oder kursiv markiert und tauchen auch am Anfang und am Ende des Textes auf. Die Texte sollten auch mehrere Links nach außen zu themenrelevanten Content halten. Gegenwärtig ist zwar ein gewisser Linksgeiz zu beobachten, denn man fürchtet mit einigen Links schon viel Linkkraft zu verlieren. Das ist aber nicht nur Internet-feindlich gedacht; man verliert auch Relevanz für den Text, denn das Belegen von Argumenten mit guten Quellen unterstreicht die Kompetenz des Autors.

Bevor man den Text publiziert, sollte man die Keyword-Dichte berechnen. Hierbei muss man beachten, ob der Beitrag in ausreichendem Maße die Keyword-Dichte erreicht, auch wenn andere Bestandteile der Website (Navigationsleisten, zusätzliche Leisten) hinzukommen. Die Keyword-Dichte sollte eher bei 5 als bei 10 % liegen. Wenn man sich hier unsicher ist, dann sollte man Mitbewerber für entsprechende Keywords vergleichen, z.B. über https://www.sistrix.de/.

Schließlich sollte der Text auch Bilder oder Screenshots enthalten. Diese werden dann mit einem kurzen ALT-Text, der auch möglichst Keywords enthält, versehen, womit man auch eine bessere Platzierung bei der Google-Bildersuche erreicht. Auch sollte man die endgültige Website auf Fehlerfreiheit prüfen, damit man sicher sein kann, dass die Robots der Suchmaschinen nicht ins Straucheln kommen.

Mit einer guten On-Page-Optimierung kann man also sich sehr viel Arbeit für die spätere Off-Page-Optimierung sparen. Denn hier hat man alle Gestaltungselemente fest in der Hand.

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