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Nischenthemen für Webseiten und Blogs

Wer etwas für die Suchmaschinen-Optimierung seiner Webpräsenz tun möchte, der erstellt regelmäßig neue Webseiten, die für Content-Nachschub sorgen können. Dies gilt besonders für Blogs, denn mit einem spannenden Blogthema kann man nach und nach viele Leser und Interessenten für seinen Blog gewinnen. Es kann auch davon ausgegangen werden, dass Suchmaschinen es gut bewerten, wenn eine Website häufig mal neue Themen aufgreift. Warum Nischenthemen hier besonders gut ansetzen und wie man ein Nischenthema findet, dass wird im Folgenden kurz skizziert.

Im Internet und speziell in der Sphäre der Blogger kümmern sich die meisten Publizisten vor allem um Mainstream-Themen. Themen wie Online-Marketing, Facebook-Optimierung oder Suchmaschinen-Beeinflussung werden sehr breit diskutiert und von vielen Bloggern thematisiert. Bei solchen Themen ist es schwer, für Neulinge Fuß zu fassen und über gute Texte und geschickte Suchmaschinen-Optimierung vordere Rangplätze zu erreichen.

Darüber hinaus gibt es viele Themen, die auch ein starkes Publikumsinteresse finden könnten, doch hier finden sich kaum Blogger oder Publizisten, obwohl es sich sehr lohnen würde, ein entsprechendes Nischenthema zu bearbeiten. Denn mit einem populären Nischenthema könnte man schnell viele Leser und Kommentatoren finden und damit seine Online-Reputation steigern und auch Geld über die Werbung auf seinen Blogwebseiten verdienen.

Keywords als Ansatzpunkte für Nischenthemen

Doch wie findet man eine bisher unbeachtete Nische? Ansatzpunkt sind hier die Keywords, die für das Thema stehen. Es gibt im Internet einige freie oder kostenpflichtige Keyword-Tools, mit denen man recherchieren kann, ob es für bestimmte Themenfelder zwar Nachfrage von Nutzern, aber bisher wenig Angebote an Content gibt, der diese Nutzer befriedigen kann. Diese Keyword-Tools kann man nutzen, um das Nischenthema zu umreißen und auch schon viele Teilaspekte zu sammeln, die man dann später zu einzelnen Blogartikeln weiterverarbeiten kann.

Vorgehen bei der Keyword-Bestimmung für Nischenthemen

Zunächst sollte man sich als Website-Betreiber, Blogger oder Bloggerteam überlegen, welche Themen man grundsätzlich abdecken kann. Hierbei kann ein Brainstorming hilfreich sein, bei dem auch bisher weniger beachtete Aspekte zum Tragen kommen können. Für jedes Thema, dass man so neu bestimmt hat, setzt man dann eine systematische Keyword-Suche an. Zunächst schreibt man sich selbst einige Keywords auf, befragt dann Freunde, Verwandte und Kollegen und ergänzt die zunehmend länger werdende Liste um Synonyme, die man auch über Datenbanken recherchieren kann.

Kriterien für ein gutes Nischenthema

Hat man hundert oder mehr Keywords oder Keyword-Kombinationen gefunden, dann lohnt es sich, auf die Keyword-Tools zurückzugreifen und auch über Suchmaschinen wie Google zu recherchieren, wie die Konkurrenzsituation bei diesen Keywords ist. Ein gutes Nischenthema hat für die meisten Keywords ein niedriges Suchvolumen. Dieses Suchvolumen ist aber noch messbar. Im Idealfall liegt die Anzahl der monatlichen Abfragen bei der länderbezogenen Suche für das Keyword zwischen 1.000 und 10.000 Anfragen.

Mit dem kostenpflichtigen oder freien Tool können diese Daten schnell erhoben und in eine Excel-Tabelle überführt werden. Zugleich achtet man darauf, dass die Mitbewerber dieser Keywords (die Webseiten, die bisher bei Google für diese Keywords vorne liegen) nur eine geringe Suchmaschinenoptimierung aufweisen. Dies kann man beispielsweise daran ablesen, ob das Ranking-Keyword in der jeweilige Webseite eine eher geringe Keyword-Dichte aufweist (unter zwei Prozent) oder ob es gar Begriffe im Webseitentext gibt, die häufiger vorkommen als das ausgewählte Keyword.

Unter diesen Bedingungen kann man recht schnell mit On-Page-Methoden der Suchmaschinenoptimierung die neuen eigenen Webseiten für sein Nischenthema nach vorne bei Suchmaschinen bringen. Man kann sicher den komplizierten Weg gehen, den die neuen Methoden der WDF*IDF-Optimierung (vgl. letzte Verlinkung) nahelegen. Man kommt aber unter den skizzierten Bedingungen zu guten Ergebnissen, wenn für jedes ausgewählte Keyword genau eine Webseite anlegt oder einen Blogartikel schreibt, der das Keyword deutlich häufiger als andere Schlüsselbegriffe des Textes verwendet, ohne dass die Lesbarkeit des Textes leidet. Im Regelfall liegt dann die Keyword-Dichte zwischen 2 und 5 Prozent. Das ausgewählte Keyword sollte auch in Überschriften, in der Webadresse und in der Title-Angabe Verwendung finden.

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