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Suchmaschinen-Optimierungs-Anforderungen an den Server

Der Webserver, auf dem die eigenen Webseiten bereit gehalten werden, sollte auch unter dem Aspekt der Suchmaschinen-Optimierung bewertet werden, denn hier sind wichtige Einstellungsoptionen vorhanden, mit denen man indirekt auf das Ranking von Webseiten Einfluss nehmen kann.

Bei den Suchmaschinen-Optimierungs-Anforderungen wäre zunächst an die Geschwindigkeit des Webservers zu denken. Denn Performance bzw. Schnelligkeit des Seitenaufbaus ist eines von vielen Kriterien, die von Suchmaschinen für das Ranking berücksichtigt werden. Aber nicht nur für die Suchmaschinen-Robots ist die Schnelligkeit des Seitenaufbaus wichtig. Auch für Besucher der Webseiten ist es motivierender, wenn die Webseiten schneller dargestellt werden.

Es gibt eine Möglichkeit über die Google Webmaster Tools, eine Einschätzung über die Geschwindigkeit des Webservers bzw. der Schnelligkeit der Seitendarstellung zu bekommen. Bei den Google Webmaster Tools sollte man sowieso die eigenen Webpräsenzen anmelden, denn hier gibt es noch viele weitere interessante Infos für die Suchmaschinen-Optimierung.

website-leistung messen
Website-Leistung messen

Hier sieht man den Befehl, der zur entsprechenden Information führt (Google Labs -> Website Leistung) und eine grafische Darstellung der Website-Leistung, die sich idealerweise nicht zu sehr von der unteren Linie entfernen sollte. Hat man (so wie hier) Firefox als Browser installiert, dann kann man ein Plugin nutzen, um Vorschläge zur Verbesserung der Website-Leistung zu bekommen. Hier geht es vor allem um Code-Optimierung. CSS-Dateien sollten knapp gehalten und zusammengefasst werden. Falls der Webserver es ermöglicht, dann sollten die HTML-Dateien komprimiert ausgeliefert werden.

Neben der Geschwindigkeit der Seitendarstellung ist die Erreichbarkeit des Webservers natürlich auch sehr wichtig, wenn man die Suchmaschinen-Optimierung optimal sichern will. Weder die Suchmaschinen-Robots noch Besucher schätzen es, wenn die Webseiten wegen eines Ausfalls des Webservers nicht angezeigt werden können. Kommt dies sehr häufig vor, dann muss man mit einem Verlust von Ranking-Positionen rechnen. Die Erreichbarkeit des Servers sollte über 99 Prozent liegen. Man kann sogenannte Cronjobs einsetzen, um die Erreichbarkeit des Webservers zu überwachen. Dies sind Scripts, die von einer anderen Webpräsenz gestartet werden und die nach einem systematischen oder zufälligen Verfahren, immer mal wieder Webseiten der eigenen Webpräsenz abrufen. Erfolgreiche Abrufe werden in einer Datenbank hinterlegt und man kann später jederzeit abrufen, wie hoch die Quote der Erreichbarkeit des Webservers ist.

Relevant für die Suchmaschinen-Optimierung kann auch der Serverstandort sein. Suchmaschinen sind in der Lage zu erkennen, mit welcher Sprache die Webseiten geschrieben wurden. Diese Information kann man aber auch im Code der Webseiten unterbringen. Wenn deutsche Webseiten von einem Webserver aus dem deutschsprachigen Raum ausgeliefert werden, dann spricht dies für die richtige Lokalisierung des Webservers. Man kann dann davon ausgehen, dass bei Google das Ranking für deutsche Ausgabe der Suchmaschine etwas besser ausfällt.

Wichtig für die Suchmaschinen-Optimierung ist auch die lesefreundliche Erzeugung von Webadressen, wenn ein Content-Management-System die Webseiten erst zum Abrufzeitpunkt erzeugt. Hierzu sollte auf dem Webserver das Modul „mod-rewrite“ zur Verfügung stehen. Bei statischen Webseiten ist das nicht notwendig, weil man die Namen und Adressen dieser Webseiten völlig frei wählen kann. So kann man Keywords, die die Suchmaschinen-Optimierung fördern sollten, einfach in die Webadresse einfließen lassen und damit das Ranking fördern.

Bei Content-Management-Systemen (so wie hier auf der Website, die mit WordPress umgesetzt ist), ist das nur möglich, wenn die schematisch aufgebauten Adressen durch mod-rewrite umgeschrieben werden. Content-Management-Systeme wie WordPress, haben mehrere Möglichkeiten die Adressen umzuschreiben. Für die Suchmaschinen-Optimierung ist nur relevant, dass man Keywords in der Adresse unterbringen kann. Jeder Artikel bzw. jede Webseite sollte unter einigen wenigen Keywords stehen, die dann auch in der Überschrift vorkommen. WordPress schreibt dann die Überschrift in eine Klartext-Webadresse um, wenn dies vom Webserver mittels mod-rewrite unterstützt wird. Nach dem ersten Speichern der Webseite hat man die Möglichkeit, die Adresse noch manuell anzupassen. Insbesondere kann man lange Adressen kürzen und Füllwörter entfernen. Dann ist die Webadresse optimal für die Suchmaschinen-Optimierung gestaltet.

Wie man sieht, hat man es als Webmaster in der Hand, durch eine gute Auswahl des Webservers die Suchmaschinen-Optimierung zu unterstützen. Bei der Wahl eines Providers für die Webseiten sollten diese Kriterien angewandt werden. Insbesondere die Erreichbarkeit und die Schnelligkeit des Webservers sollte aber regelmäßig geprüft werden, um keine Nachteile bei der Suchmaschinen-Optimierung zu bekommen.

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