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Wird das E-Mail-Marketing sozialer?

E-Mail-Marketing ist eine vergleichsweise alte Technik beim Online-Marketing. Doch nach wie vor wollen viele Nutzer E-Mails, um sich laufend über Neuheiten aus ihren Interessengebieten zu unterrichten. Wer E-Mails gerne liest, der wird wohl weniger soziale Netzwerke nutzen. So denkt man wohl in der Marketing-Branche, den Strategien zur Verbindung von E-Mail-Marketing zum Social-Media-Marketing sind selten zu sehen. Muss das E-Mail-Marketing sozialer werden, damit dessen Potentiale besser ausgeschöpft werden können?

E-Mail-Marketing funktioniert immer noch recht gut, wenn die regelmäßig verschickten Newsletter relevante Informationen zum eigenen Umfeld enthalten, mit guten Neuigkeitswerten zu überzeugen verstehen und spezifisch auf die Nutzer zugeschnitten sind. Gutes E-Mail-Marketing ist spezifisch, es wird sehr genau recherchiert, zu welcher Zielgruppe ein Nutzer gehört und nur für diese Zielgruppe werden Informationen bereitgestellt. Gute E-Mail-Newsletter sind darüberhinaus auch eigenständiger Content; eine nachträgliche Veröffentlichung auf Websites und innerhalb sozialer Netzwerke ist nicht ausgeschlossen, doch auch aus Gründen der Suchmaschinen-Optimierung sollte man nicht Texte oder Newsbeiträge in Newsletter aufnehmen, die man schon anderweitig im Internet veröffentlich hat.

Synchronisation von Marketing, SEO und Social-Media-Aktivitäten

Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, wie man E-Mail-Marketing, Suchmaschinen-Optimierung und Social-Media-Marketing synchronisieren kann. So kann man gezielt in sozialen Netzwerken und seiner Webpräsenz auf gute Newsletter aus dem eigenen Angebot hinweisen. Man führt den Nutzer über einen Link zur Anmeldung und fragt dort ab, welche Interessengebiete besonders interessant sind. Dann hat man es später auch nicht schwer, genau für diese Interessenlagen einen passenden Newsletter anzubieten.

Bestellte E-Mail-Newsletter können einen höheren Aufmerksamkeitswert generieren, als allgemeine Informationen in sozialen Netzwerken oder auf der eigenen Website. Denn der Newsletter kann genauso schnell abgemeldet wie bestellt werden. Allerdings muss man darauf achten, dass man in jedem Newsletter eine aktuelle Top-Meldung ganz vorne unterbringt, die den Nutzer direkt überzeugt, dass es für ihn von Vorteil war, dass er den Newsletter bestellt hat. E-Mail-Empfänge werden regelmäßiger überprüft als Profile in sozialen Netzwerken oder RSS-Dienste, wo schnell tausende von Meldungen ungelesen auflaufen.

Agenda-Setting: Vom E-Mail-Marketing zum Blog- und Social-Media-Marketing

Themen sind per Agenda-Setting nachhaltig zu verfolgen. Man greift ein Thema im Newsletter auf und bietet per Link eine Diskussion oder Bewertung auf Social-Media-Plattformen oder auf dem eigenen Unternehmensblog an. Bei kontroversen Themen kann auch so vorgehen, dass man das Teilen von Details der Newsletter-Meldung auf Kommunikationskanälen wie Twitter oder Facebook herausfordert. Es ist durchaus kein Fehler, hier von Automatismen abzusehen, weil man auf diese Weise die Aktivität der Nutzer herausfordert. Ein Klick wie „Gefällt mir“ ist schnell gemacht und hat daher auch nur eine geringe Aussagekraft. Das Übernehmen eines kleinen Zitats in eine freiwillig gesetzte Twitter-Meldung hat höhere Durchschlagskraft. Das Zitat für Twitter oder andere Netzwerke kann natürlich passend vorformuliert und mit geeigneten Schlagworten zu Gunsten der eigenen Suchmaschinen-Optimierung verknüpft werden.

Man sollte natürlich den Newsletter mit der eigenen Website oder dem eigenen Blog verlinken. Aber es ist auch kein Fehler in den Newsletter oder anderen E-Mails Links einzubauen, mit denen auf die eigene Facebook-Seite oder eigene soziale Netzwerk-Beteiligungsmöglichkeiten hingewiesen wird. Natürlich muss man dann dort auch ansprechbar sein und sich mit seinen Nutzern auseinandersetzen.

Für die Gestaltung des Newsletters sollte man neuste Techniken des Responsive Webdesign nutzen, damit er auf allen Anzeigegeräten in gleicher Weise funktioniert. Immer mehr Nutzer greifen auch außerhalb der Arbeitszeit auf ihre Mail-Konten zurück und rufen mit dem Smartphone die E-Mails ab. Hier sollte also auch eine gut lesbare Darstellung erreicht werden.

Das Potential des E-Mail-Marketings ist noch nicht erschöpft. Man entwickelt Storys für neue Angebote so, dass sich über eine sinnvolle Abfolge von Publikationsmöglichkeiten insgesamt die Interessenten überzeugen lassen. Sofern man auf eigenen oder fremden Websites aber nachhaltig und dauerhaft öffentlich sichtbar publiziert, sollte man die Suchmaschinen-Optimierung nicht aus dem Hinterkopf verlieren, um die erreichbaren Texte und Darstellungen auf angemessene Art mit den Keywords des eigenen Unternehmens zu versorgen.

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