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Als Kommentator oder Gastautor in Blogs erfolgreich

Wer mit Blogs auf seiner Website arbeitet, der öffnet sich der Kommunikation. Denn Blogs enthalten normalerweise Möglichkeiten zum Kommentieren und für Verlinkungen mit Bezügen (Trackbacks und Pingbacks). Wer sich auf dieser Weise der Kommunikation öffnet, der kann auch besser – mit mehr Legitimation – in anderen Blogs als Kommentator oder Gastautor auftreten und damit für eigene Webprojekte Anerkennung und Links gewinnen.

Ein weiterer Vorteil des Kommentierens in anderen Blogs (oder der Aktivität als Gast-Blogger) ist das Gewinnen von zusätzlichem Traffic. Denn die anderen Blogs werden von anderen Besuchern gelesen oder decken andere Themenbereiche ab, die über Suchmaschinen gefunden werden. Kann man hier mit einem kompetenten Kommentar oder Gastbeitrag Punkte sammeln, dann fördert dies nicht nur die Reputation, sondern gibt auch direkten Traffic für die eigene Website ab.

Doch es gibt einige Regeln zu beachten, die die Blogauswahl und die Art der Kommentierung betreffen, um bessere Ergebnisse durch Gast-Beiträge oder –Kommentare zu bewirken.

Zunächst sollte man den Blog, auf dem man kommentiert oder Gastbeiträge schreibt, einer gewissen Bewertung unterziehen. Dazu prüft man, für welche Themen der Blog mit Kompetenz argumentieren kann. Notfalls muss man die Keywords der Startseite und weiterer wichtiger Seiten mit einem Keyword-Tool aus der Seite extrahieren, um zu erkennen, welche Thematik hier dominiert. Dann muss an einigen Beispielen untersucht werden, wie das Ranking für entsprechende Keywords ist, um abzuschätzen ob der Blog auch eine gewisse Resonanz für sein Thema hat. Auch durch die gegebenen Kommentare kann man diese Reputation des Blogs abschätzen. Schließlich erkennt man an der Art der Werbung (ihrem Umfang und ihrer Methodik), ob der Blog eine seriöse Vorgehensweise gewählt hat.

Wenn man dann selbst Gastbeiträge oder Kommentare schreibt, dann sollte auch seriös vorgehen. Man schreibt meist unter eigenen Namen und verwendet auch keine Keywords als Namensbestandteil, weil das sehr gekünstelt rüberkommt. Wenn man auf eigene Projekte, Webseiten oder Ressourcen verweist, dann ist man zurückhaltend und orientiert sich immer an der Relevanz des Themas, das man behandelt. Schließlich will man zu einen Thema argumentieren und nicht die Argumentation nur als Aufhänger zur Gewinnung von Links nutzen.

Um im Thema Kompetenz zu zeigen, muss man natürlich die fremden Blog regelmäßig lesen. Ab und an macht man eine Recherche, um zu bestimmen, welche Blogs im Themenfeld angesagt sind. Bei diesen Blogs abonniert man sich die Blogbeiträge über RSS-Feed und markiert im Feedreader die Beiträge, auf die man später möglicherweise eingeht.

Hier kann Schnelligkeit auch wichtig werden. Es zeigt sich, dass der erste Kommentar in einem Blog stärker beachtet wird als die Folgekommentare. Daher sollte man immer die Change zu einem ersten Kommentar nutzen. Üblicherweise bedankt man sich beim Artikel-Schreiber für die Qualität des Beitrags und ergänzt dann um weitere Aspekte, die die Stoßrichtung des Beitrags unterstützen und ergänzen. Kritik – insbesondere grundlegende Kritik – kommt meist nicht so gut an, könnte aber bei stärker beachteten Blogs zu einer Kaskade von Kommentaren führen. Wichtig ist nur, dass man im Kommentar einen neuen Aspekt hereinbringt, der die Diskussion angeregt. Dann kann man wieder nach einigen Kommentaren eingreifen und auf die aufgeworfenen Fragen neue Antworten geben.

Wichtig ist auch, dass man als Kommentator sichtbar wird. Deshalb sollte man mit entsprechenden Diensten dafür sorgen, dass man ein gutes Avatar-Bild dem Kommentar hinzusetzt. Die meisten professionell arbeitenden Blogs setzen das Avatar-Bild automatisch jedem Kommentar hinzu.

Gut angenommen werden Kommentare und Beiträge, die eine grundsätzlich positive Strategie verfolgen. Deshalb ist man auch nett zu Kritikern und versucht deren Einwände positiv aufzugreifen. Eigene Vorschläge, die sich konstruktiv und lösungsorientiert mit einem Problem befassen, werden eher angenommen als negative Sichtweisen, die nur einen Zustand wortreich beklagen.

Generell sind diese Regeln natürlich im Einzelfall zu modifizieren, um eine authentische Kommunikation sicherzustellen. Beiträge in fremden Blogs und hilfreiche Kommentare sind aber in jedem Fall ein gutes Mittel, die Suchmaschinen-Optimierung durch externe Links zu unterstützen.

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