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Arten von Ankertexten und ihre Relevanz für die Suchmaschinen-Optimierung

Wenn man Links auf externe Ressourcen setzt oder von fremden Webseiten Links bekommt, dann gibt es sehr unterschiedliche Methoden, den Ankertext zu gestalten. Nicht alle diese Methoden sind in gleicher Weise für die Suchmaschinen-Optimierung hilfreich. Auch muss man beachten, dass man beim Ankertext keine Über-Optimierung vornimmt.

Anker aus Texten oder Anker aus Bildern?

Zunächst sollte klar sein, dass Text nicht die einzige Methode ist, eine fremde Webseite zu verlinken. Links sind auch sehr beliebt bei Bildern, wobei man deren Suchmaschinen-Optimierung damit unterstützen kann, dass man auf eine fremde themennahe Webseite verlinkt. Für externe Links, die auf die eigene Webseite zeigen, ist es hingegen eher ungewiss, ob dies die Suchmaschinen-Optimierung entscheidend fördert. Besser sind kurze Linktexte, die inhaltlich passend (aber nicht überoptimiert) von fremden Webseiten aus relevanten Texten heraus gesetzt werden.

Ein Markenname oder der Name des Unternehmens als Ankertext

Sehr häufig kommt es vor, dass man mit dem Namen eines Unternehmens oder einer Marke auf eine Webseite verlinkt, wo dann weitere Informationen zum Unternehmen oder zur Marke gegeben werden. Das sorgt dann für mehr Reputation, wenn der Link von einer seriösen Webpräsenz kommt, die im Idealfall aus dem thematischen, sprachlichen oder regionalen Umfeld des Anbieters kommt. Aus der Sicht der Suchmaschinen-Optimierung scheint es hilfreich, wenn zusätzlich zum Namen des Unternehmens oder der Marke noch ein weiteres Keyword in den Ankertext hinzukommt, das für die jeweils verlinkte Webseite prägend ist. Hier muss man aber aufpassen, denn solche Verlinkungen sehen sehr schnell nach Überoptimierung aus. Insbesondere wird es zum Problem, wenn man recht schnell viele gleichartige Links von sehr unterschiedlichen Webseiten bekommt. Dann drängt sich der Verdacht auf gekaufte Links geradezu auf.

Keywords im Ankertext

Keywords können durchaus im Ankertext vertreten sein. Aber es sieht besser aus, wenn diese Keywords nicht alleine stehen. Beliebt sind Ankertexte, bei denen neben dem Keyword noch weitere Begriffe auftauchen: „… erfahren sie mehr über Keyword“. Es ist auch kein Fehler, wenn in einigen Fällen statt dem eigentlich prägenden Keyword der Webseite auch Synonyme im Ankertext auftauchen. Suchmaschinen wie Google sind inzwischen ziemlich gut darin, Synonyme zu erkennen und ordnen in diesen Fall auch die Webseite bei Rankings ein, die das jeweilige Suchwort kaum im Text verwenden. Vorausgesetzt es gibt ein paar sehr gute externe Links von themennahen Webseiten.

Eine URL als Ankertext

Auch sieht man recht häufig, dass man die verlinkte Webseite mit der kompletten URL als Anker nimmt. Dies ist auch nicht verkehrt, wenn innerhalb der Adresse der Webseite Keywords oder Synonyme als Begriffe vorkommen. Denn diese Textbestandteile werden dann von Google und Co. erkannt, wenn sie mit Bindestrich vom Rest des Ankertextes getrennt sind. Man sollte also im Sinne der eigenen Suchmaschinen-Optimierung darauf achten, dass man für die eigene Webpräsenz sprechende URLs hat und dass in den Adressen der eigenen Webpräsenz die relevanten Keywords der jeweiligen Webseite auch getrennt durch Bindestriche auftauchen. Möglicherweise muss hierzu in das Content-Management-System eingegriffen werden.

Inhaltslose Ankertexte

Immer noch sehr gerne wird mit „Hier klicken“ bzw. „hier“ verlinkt. Das ist natürlich für die Suchmaschinen-Optimierung schlecht. Auch die Benutzerführung leidet unter dieser Art der Verlinkung, denn der Nutzer erkennt nicht, was ihn erwartet, wenn er auf den Link klickt. Hat man noch solche internen oder externe Verlinkungen auf der eigenen Webpräsenz, dann sollte man die Ankertexte ändern. Bei fremden Webmastern mit dieser Art der Verlinkung kann man höflich anfragen und einen Vorschlag zur Veränderung der Verlinkung machen. Nicht ohne zu vergessen, darauf hinzuweisen, dass der fremde Webmaster damit seine Qualität verbessert und auch etwas für die Suchmaschinen-Optimierung tun kann.

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