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Indikatoren zur Erfolgsmessung der Social-Media-Aktivitäten

von Rainer Meyer

Der Facebook Privatsphäre Leitfaden Immer wichtiger werden Social-Media-Aktivitäten als Ergänzung der Suchmaschinen-Optimierung, denn mehr und mehr Menschen informieren sich über soziale Netzwerke, wenn sie vor Kaufentscheidungen stehen. Zu den Social-Media-Aktivitäten zählen aber nicht nur Empfehlungs-Netzwerke wie XING, sondern auch eher private Netzwerke wie Facebook, Interessen-Netzwerke wie Flickr und YouTube, soziale Bookmark-Websites wie del.icio.us und der Kurzmitteilungsdienst Twitter. Wenn man hier als Unternehmen aktiv wird, dann stellt sich natürlich die Frage, was man tun kann, um eine Erfolgsmessung bei Social-Media-Aktivitäten auf eine einigermaßen solide Basis zu stellen. Mit welchen Indikatoren kann man den Erfolg im Internet-zum-Mitmachen messen und dokumentieren?

Es gibt bei den Social-Media-Indikatoren verschiedene Ansatzpunkte:

  • der Umfang der eigenen Aktivitäten – möglichst in konkreten Zeitmengen
  • die Anzahl der Kontakte oder Freunde, die sich den eigenen Profilen zugehörig rechnen
  • die Anzahl der Aufrufe der eigenen Profile
  • die Anzahl der bemerkbaren Reaktionen, wie Kommentare und Bewertungen
  • die Anzahl der Verweise oder Links, die aus Social-Media-Angeboten erfolgen
  • die Anzahl von Conversionen, die nach Social-Media-Aktivitäten zu Kunden oder Interessenten werden .

Nathan Linnell empfiehlt auf seiner Website alle diese Indikatoren in einen gemeinsamen Überblickstext (bzw. einer kleinen Datenbank) bereit zu stellen, damit man jederzeit das angemessene Verhältnis von Aufwand und Ertrag bestimmen kann.

Zunächst sollte klar sein, dass der Einstieg in Social-Media-Aktivitäten nicht durch kurzfristigen Erfolg gekennzeichnet ist. Man braucht eine gewisse Vorlaufzeit, um Online-Reputation zu gewinnen und hierfür wird man Zeit aufwenden, die man auch dokumentieren sollte. Das Profil bei XING oder Facebook muss erstellt und gepflegt werden, man muss sich regelmäßig an Gruppendiskussionen beteiligen und auf Anfragen antworten.

Hat man hier einen gewissen Aufwand bereit gestellt, dann wird man erleben, dass die Anzahl der Kontakte oder Freunde sprunghaft zunimmt, die sich mit dem eigenen Netzwerk verbinden wollen. Bei XING kann man erleben, dass nach einer gewissen Zeit von Grundaktivitäten sich mehr und mehr Personen als Kontakt anbieten. Die meisten nehmen einfach nun jeden Kontaktwunsch an, doch Experten des Social-Media empfehlen eigentlich eher, dass man seine Kontakte gezielt steuern sollte. Es macht auch wenig Sinn einen Kontakt aufzunehmen, der dies bloß um des Kontakt willens tut. Schließlich wird man seine Kontakte regelmäßig mit unternehmensnahen Infos versorgen, und hier macht es Sinn, nur solche Kontakte einzupflegen, die im weitesten Sinn für die Unternehmensentwicklung relevant sind.

Ähnliche Überlegungen gelten auch für die Aufrufe des eigenen Profils und die Anzahl der Reaktionen. Die Social-Media-Aktivitäten sollten von übergeordneten Zielen gesteuert werden und hier sind die spezifischen Reaktionen, die zu diesen Zielen passen, genau zu bestimmen, damit auf diese angemessen reagiert werden kann.

Solch eine konsequent verfolgte Social-Media-Strategie trägt langfristig Früchte, weil die Kontakte über die gegebenen Hilfestellungen einen positiven Bezug zum Unternehmen herstellen und damit motiviert sind, Verweise und Links auf die Hilfestellungen zu geben. Wenn dies Hilfestellungen auf der Unternehmens-Website sind, dann hat man zusätzliche externen Links gewonnen, die die Suchmaschinen-Optimierung fördern. Selbst wenn sie in vielen Fällen auch mit dem Attribut „No-Follow“ gekennzeichnet sind, erbringen Sie zumindest zusätzlichen Traffic für unternehmensrelevante Angebote.

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