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Google+: Die soziale Webseiten-Bewertung wird immer wichtiger

Google nutzt schon seit längerem die Möglichkeit, über soziale Bewertungen auf der Suchmaschinen-Ergebnisseite mehr Resonanz durch die Google-Nutzer zu bekommen. Erfolgreich ist man durch das Netzwerk Google+, bei dem man neben umfangreichen Profilinfos auch diverse Infos zu verbundenen Webpräsenzen hinterlegen kann. Grundsätzlich unterstützt Google jeden über Google+ angemeldeten Suchmaschinen-Nutzer die Webseiten, die ihm gefallen, mit einer Empfehlung zu versehen. Logischerweise kann man davon ausgehen, dass die so bewerteten Webseiten eine bessere Chance zum Ranking haben.

Wie funktioniert die Teilen-Funktion in der Google-Suche?

Führt man als angemeldeter Google+-Nutzer eine Websuche durch, dann scheint zunächst alles wie immer. Doch bewegt man die Maus in die Nähe des gerankten Links, dann sieht man, wie die Funktion Teilen angeboten wird.

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Klickt man dann auf Teilen, dann wird ein kleines Formular angeblendet, wo man Kommentare zu dem Link hinterlegen kann. Man kann als Standard die Mitteilung über den Link an alle eigenen Google-Kreise übermitteln oder diese Auswahl gezielt einschränken oder ausweiten.

google-plus-teilen-02
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Ist dann der Vorgang abgeschlossen, ändert sich die Darstellung für den anmeldeten Google-Nutzer. Man kann davon ausgehen, dass sich die Google Nutzer gegenüber solchermaßen gekennzeichneten Webseiten anders verhalten, denn sie haben diese Webseiten mit einem positiven oder negativen Kommentar versehen und können durch Anklicken des neuen Links direkt auf die entsprechende Google+-Seite wechseln.

google-plus-teilen-03
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Wenn diese neue Bewertungsmöglichkeit auf mehr Akzeptanz stößt, dann hätte es wohl auch Auswirkungen auf die Suchmaschinen-Optimierung, denn es ist nachvollziehbar, dass Google die sozialen Bewertungen im Ranking berücksichtigen würde.

Es ist aber wohl nicht geplant, die Ergebnisse der vielen Klicks für alle sichtbar zu machen; da es sich beim Teilen-Button um ein Feature der sozialen Verbindungen handelt , sollen die Ergebnisse nur im Freundeskreis sichtbar werden. Damit wird zugleich ein Haken deutlich, der mit dem Teilen-Button verbunden ist. Google ist bisher wenig bekannt als soziales Netzwerk und kaum jemand ist sich bisher bewusst, dass er zunächst ein öffentliches Profil von sich anlegen muss, damit er von dem Google+1-Button oder dem Teilen-Button und weiteren sozialen Funktionen bei Google profitieren kann. Google möchte mit Google+ das Abwandern in soziale Netzwerke wie Facebook verhindern. Denn dort war man sehr erfolgreich mit dem Facebook-Like-Button und an diese Erfolgsstory möchte man sich mit den neuen Google+-Möglichkeiten dranhängen.

Passen soziale Bewertung und Suchmaschinen-Nutzung überhaupt zusammen?

Man sollte aber beim Anlegen eines Social-Media-Profils berücksichtigen, dass Google als Suchmaschinen einen anderen Stellenwert hat, als ein soziales Netzwerk wie Facebook. Denn Google kann direkt, wenn man es möchte, die sozialen Signale ins Ranking umsetzen. Dagegen ist es höchst ungewiss, ob Google die sozialen Signale in anderen Netzwerken überhaupt ausreichend zur Kenntnis nehmen kann. Wenn man also ergänzende Kommentare zu eigenen Webseiten in seine sozialen Netzwerke schicken will, dann ist man mit Google+ besser bedient, um die Suchmaschinen-Optimierung zu fördern. Funktionieren kann dies aber nur, wenn man viele soziale Kontakte über Google+ gewinnen kann. Das wird dann nicht einfach werden, wenn bereits viele Interessenten sich auf anderen sozialen Netzwerken etabliert haben.

Meines Erachtens sind auch Google bzw. Suchmaschinen längerfristig mit sozialer Nutzung nicht unbedingt passend zu machen. Wenn ich mir eine Suchmaschinenergebnisseite anschaue, dann erwarte ich eher ein übersubjektives Gesamtergebnis, statt einer Empfehlungsliste meiner Freunde. Dass sich dort immer mehr aktuelle Ergebnisse aus meinem sozialen Netzwerk nach vorne schieben, kann ich nicht unbedingt positiv sehen. Denn diese Ergebnisse haben bei vielen allgemeinen Abfragen einen zu kurzfristigen und zu subjektiven Charakter.

Spannend wäre aber ein Versuch von Google und anderen Suchmaschinen, wenn man die Bewertung der Suchergebnisse als allgemeines Qualitätskriterium stärken würde. Denn Google und die Nutzer haben ein Interesse daran, dass vorne bei den Suchmaschinenergebnissen die besten Seiten zur eingegebenen Suchanfrage kommen. Eine entsprechende Rückmeldemöglichkeit könnte hilfreich für beide Seiten sein. Und im Sinne der Suchmaschinen-Optimierung müsste man sich dann wieder stärker mit der Frage beschäftigen, wie man denn die besten Inhalte so auf die eigenen Webseiten bringt, dass sie gut bewertet und vorne bei den Suchmaschinen stehen.

 

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